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Agility, Behändigkeit auf sechs Beinen, so wird es meistens umschrieben. Wir sehen mittlerweile das Ganze etwas anders, ohne dabei falschen Ehrgeiz zu entwickeln respektive den Hund nur als Sportgerät zu betrachten. Agility ist nicht einfach nur ein Hundesport, es ist eine Kunst, ein Leistungssport in dem der Hund und der Mensch eine Assimilation eingehen. Das blinde Vertrauen zwischen den Teampartnern muss einfach da sein, ein so genannter Draht ist vorhanden. Das Team versucht Leistung und Grazie im Parcours zu verbinden, um so einen fesselnden Lauf für Zuschauer, Mitbewerber und den Richter zu zaubern. Es ist nicht zwingend erforderlich, die ersten Plätze zu belegen; auch ein Lauf mit Fehlern oder sogar eine Disqualifikation kann faszinierend und außerdem sehr lehrreich sein. Denn nur wer aus seinen Misserfolgen etwas Positives herausfiltern kann, hat Agility verstanden. Spaß mit dem Freund (Hund) steht an vorderster Stelle und dem Hund ist es völlig egal, ob er einen Pokal, eine Meisterschaft oder sonst Irgend etwas gewinnt. > Genauso muss jeder die Einstellung anderer akzeptieren, die Agility wiederum nur als Freizeitbeschäftigung mit Hund sehen, dieses hat aber mit dem Sport Agility nicht mehr viel zu tun. Es sind nur noch die Geräte und der Grundgedanke identisch. < Der Weg, einen (seinen) Hund über einen Parcours fehlerfrei nur durch Hand – und Verbalzeichen zu dirigieren bleibt immer gleich, je schneller je besser. Hier fängt dann auch der Schritt zum Leistungssport an. Man beginnt damit das Team, welches eine Grundform hat, wie einen Rohdiamanten zu schleifen. Hier ist es die Aufgabe des Trainers zu erkennen, wie viel Potential in dem Team steckt, was er vor sich hat. Ehrlich und ohne falsche Scham muss der Trainer dem Team sagen, "O.K., ihr könnt dieses oder jenes erreichen" - oder aber "seht die ganze Sache Just for fun und macht das als Freizeitgestaltung". Agilitytrainer sollten nicht Agility als Spiel o.ä. den Anfänger verkaufen; hier wird von Anfang an der Agilitysport als „Lachnummer“ abgestempelt. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, bei welchem Trainer ein Team in diesen Sport einsteigt. Es gibt kein Geheimrezept welcher Trainer der optimale ist, wenn es den überhaupt gibt. Der Interessierte Hundesportler sollte jedoch darauf achten, das Entwicklungszeit vorhanden sein sollte, genauso wie gesunder Sportgeist und Ehrgeiz. Birgit & Torsten Bethmann
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