Slalom

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Der Slalom



Der Slalom ist wohl eines der schwierigsten Geräte im Agility Parcours, weil der Hund bei diesem Gerät direkten Körperkontakt mit dem Hindernis hat. Für den Aufbau sollte man mindestens ein halbes Jahr einplanen. Ein Richtwert für das Alter des Hundes gibt es wohl nicht, jedoch finde ich persönlich das Slalomtraining, sofern der Hund sich biegen muss, nicht vor dem ersten Geburtstag unseres Teampartners zu beginnen!
Es gibt die so genannt Gasse, den V–Slalom und das durchführen mit der Leine durch den normalen Slalom, hierbei kommt es auf die Eigenschaften des Hundes an, welche Methode die Optimale ist.



Die Gasse


Schritt 1

Am Anfang gehe ich mit dem Hund an der Leine durch die Gasse, gleichzeitig kommt das Kommando z.B. “Slalom“ bin ich am Ende angelangt, folgt Lob und Spiel.


Schritt 2

Setzte den Hund vor dem Slalom ab, gehe durch die Gasse zum Ende des Slaloms und rufe den Hund durch die Gasse mit dem Kommando Slalom ab. Lob und Spiel.


Schritt 3

Gehe zum Ende des Gerätes lege ein Spielzeug dort ab, kehre zum Hund zurück, bringe ihn in die Startposition und schicke ihn anschließend mit dem Kommando Slalom durch die Gasse zum Spielzeug.


Schritt 4

Ablauf wie Schritt 3, jedoch laufe ich neben dem Hund am Slalom entlang, abwechselnd rechts und links von ihm.

Hat der Hund diese Übungen für sich verknüpft ( gelernt ), so beginne ich mit den Eingängen.
Hierbei variiere ich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit den Winkel zum Slalom.
Beginne mit Null Grad zum Slalom und dehne den Winkel bis 180° zu beiden Seiten des Slalomeingangs aus.

Trainieren sollte man den Slalom ca. 3mal täglich für 2 – 3 Minuten es bietet sich hierzu an, sich einen eigenen Übungsslalom zu bauen. Sind Eingänge und die Sicherheit in der Gasse nahezu perfekt, so wird die Gasse nach eigenem Gefühl Stück für Stück enger gestellt, bis wir zum eigentlichem Slalom kommen. Wichtig – immer Lob und Spiel auf die jeweiligen Übungen folgen lassen.



Der V – Slalom
 

Dieses Gerät eignet sich für den Aufbau von eher verhaltenen Hunden, sie lernen das Gerät zügig zu arbeiten, und bekommen von Anfang an den Schrittrhythmus mit auf den Weg.

Der Trainingsaufbau entspricht dem, der Gasse. Stück für Stück wird das V im Winkel spitzer bis die Stangen in horizontaler Linie stehen. Der verhaltene Hund bekommt so nach und nach die Körperberührung zu spüren und verliert hierbei die Angst vor den Stangen.



Tipp: Bei sehr triebstarken, schnellen Hunden favorisiere ich zum Anfang das durchführen mit der Leine im normalen Slalom, sodass dieser als erstes das Weben durch den Slalom erlernt.
Arbeitet man von Anfang an mit solchen Hunden die Gasse so besteht das Risiko, dass der Hund nur das Gerät möglichst schnell hinter sich bringen will und dabei Gefahr läuft sich im richtigen Slalom später zu “verknoten“ und sich dabei zu verletzen oder aber Stangen auszulassen und nicht das eigentliche Weben, bei diesem Gerät zu verknüpfen.
Wenn der Hund weiß um was es geht, fange ich an mit der Gasse zu arbeiten. So lassen sich am besten die Eingänge trainieren und es wird Geschwindigkeit aufgebaut.



Birgit Bethmann
 


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